Pilgern ist eine der ältesten Formen des Unterwegsseins. Seit Jahrtausenden pilgern Menschen in fast allen Religionen zu heiligen Orten. Direkt vor der eigenen Haustür finden wir Orte zum Innehalten und sind eingeladen, die Verbundenheit mit der Natur und Gott zu spüren, um daraus neue Kraft für Leben und Glauben zu schöpfen.
Der Unterschied zwischen Pilgern, Wandern und Spazieren liegt in der Intention, den Fortbewegungsmethoden und den Ritualen, die damit verbunden sind. Pilgern ist auf spirituelle oder religiöse Ziele ausgerichtet, während Spazieren und Wandern sich auf die Erkundung der Natur konzentrieren.
Beim Pilgern machen wir uns besonders bewusst, dass wir Menschen auf unserem Lebensweg unterwegs sind. Einen Pilgerweg bewusst zu gehen, regt an, neu über das eigene Leben und über Gott nachzudenken. Wie können wir Zweifel in unserem Leben wieder in Hoffnung verwandeln? Wie kann aus Unsicherheit Sicherheit und Halt werden?
Los geht es an der Pfarrkirche in Eichelsdorf. Hier besteht auch die Möglichkeit das Auto abzustellen. Nach einer Andacht führt der Weg Richtung Rainrod, durch das schöne Eicheltal in den Heißbachgrund bei Michelnau, vorbei am Gipfelkreuz in Richtung „Schmitter Blick“ mit wunderschönem Ausblick nach Ober- und Unter- Schmitten, Nidda, Ulfa und weit in die Wetterau bis in den Taunus und das Gießener Land. Nach circa Kilometern und geplanten viereinhalb bis fünf Stunden (mit Pausen) kommen wir wieder an der Kirche in Eichelsdorf an. Der Schwierigkeitsgrad der Strecke wird von der Vulkanregion Vogelsberg als leicht bis mittelschwer ausgeschrieben.
Anmeldeschluss ist der 13. Mai, Anmeldungen bei Nicole Zorn unter Telefon 06043/ 8026-10 oder
E-Mail
nicole.zorn2@ekhn.de.