Wer in Armut aufwächst, hat oft schlechtere Chancen auf Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Laut dem Statistischen Bundesamt waren im Jahr 2024 rund 2,2 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Deutschland armutsgefährdet – das ist etwa jede siebte junge Person.
Welche Strukturen sind notwendig, um allen Kindern gleiche Bildungschancen zu eröffnen? Wie kann es gelingen, Benachteiligung abzubauen und echte Teilhabe zu ermöglichen? Und wie können Stigmatisierung überwunden und die Kinder gestärkt werden?
Diesen Fragen widmen sich die Evangelische Familienbildung Wetterau und das Evangelische Dekanat Wetterau mit einer Konferenz, die Kinderarmut und Bildungsungleichheit in den Fokus rückt und nach konkreten Lösungsansätzen sucht. Unter dem Titel: „Kinderarmut im Fokus: Benachteiligt von Anfang an? – Herausforderungen und Wege zu mehr Teilhabe“ sind alle Interessierten am Mittwoch, 2. September ab 19 Uhr in die Friedberger Stadthalle eingeladen. Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Erzieher, Lehrkräfte, Kita- und Schulleitungen, Vertreter von Wohlfahrtsverbänden sowie die engagierte Zivilgesellschaft.
Prof. Dr. Michael Klundt, Politikwissenschaftler, Kindheitsforscher und Professor für Kinderpolitik an der Hochschule Magdeburg-Stendal, wird einen Impulsvortrag halten. Beim anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kita und Schule sowie der Referent gemeinsam mit dem Publikum über Wege zu mehr Teilhabe.
Zur besseren Planung wird um Anmeldung der Teilnahme gebeten per E-Mail an:
konferenz@familienbildungwetterau.de