Was gestern noch selbstverständlich war, funktioniert heute nicht mehr. Menschen mit Demenz verlieren nach und nach Fähigkeiten. Was sie früher mühelos erledigt haben, wird schwierig und immer mühsamer. Selbst einfache Tätigkeiten werden zur Herausforderung. Für Partnerinnen und Partner, Angehörige und Pflegende ist das oft schwer nachzuvollziehen. Ein Simulator kann dabei helfen, sich in den Lebensalltag Erkrankter hineinzuversetzen und Hilflosigkeit selbst zu erleben.
Im ersten Teil erleben die Teilnehmenden den Demenz-Simulator. Wie in einem Parcours begleitet man an mehreren Stationen die fiktive Erna Müller durch ihren Alltag – vom Aufstehen am Morgen bis tief in die Nacht. So wird erfahrbar, wie sich Wahrnehmung, Orientierung und Alltagsbewältigung durch eine Demenzerkrankung verändern und welche Herausforderungen daraus entstehen.
Im zweiten Teil werden grundlegende Informationen zum Krankheitsbild Demenz vermittelt. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie das Miteinander von Menschen mit und ohne Demenz gelingen kann.
Die Fortbildung wird gestaltet von Astrid Pfarschner, Referentin für Alten-, Demenz- und Hospizseelsorge, Maria-Louise Seipel, Referentin für Bildung und Gesellschaftliche Verantwortung, beide Dekanat Büdinger Land, sowie Christian Wiener, Pfarrer für Altenseelsorge am Zentrum Seelsorge und Beratung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). In einer Pause wird ein Imbiss angeboten.
Eine Anmeldung bis zum 27. August an
astrid.pfarschner@ekhn.de oder
maria-louise.seipel@ekhn.de ist unbedingt erforderlich.