Das Literaturfest Textland bringt vielfältige Stimmen der Gegenwartsliteratur auf die Bühne. Mit dem diesjährigen Motto „Hoffnung“ knüpft es an Ernst Blochs Prinzip Hoffnung an, das Hoffnung nicht als bloßen Optimismus, sondern als produktive Kraft gesellschaftlicher und individueller Veränderung begreift. In einer Zeit, die von Kriegen, Krisen und tiefgreifenden Transformationsprozessen geprägt ist, stellt sich die Frage nach Orientierung und Zukunft mit neuer Dringlichkeit. Literatur und Kunst sind seit jeher Orte, an denen Hoffnung Gestalt gewinnt – als Imagination des Möglichen, als Form des
Widerstands gegen Resignation und als Entwurf anderer Wirklichkeiten. Textland fragt, welche Bedeutung Hoffnung für das literarische Schaffen der eingeladenen Autorinnen und Autoren besitzt und welche Perspektiven ihre Texte auf Gegenwart und Zukunft eröffnen.
Programm:
15:00 Uhr – Heimat als Hoffnung? (Andreas Maier: Der Teufel sowie Der liebe Gott. Moderation: Andreas Platthaus)
17:00 Uhr – Hoffnung in der Grenzerfahrung zwischen Leben und Tod (Nefeli Kavouras: Gelb, auch ein schöner Gedanke. Moderation: Aristotelis Agridopoulos)
17:45 Uhr – Hoffnung als Spirit (Mali Carillo mit einer Spoken Word Performance. Moderation: Aileen Schneider)
18:45 Uhr – Zwischen Hoffnung und Scheitern (Feridun Zaimoglu im Gespräch mit Helene Hegemann. Moderation: Leon Joskowitz)
Büchertisch der Buchhandlung Vaternahm
Catering: Inge Hoffmann Service
Die Tickets (15,-€, ermäßigt 10.-€) gelten für die gesamte Veranstaltungsdauer und sind an der Tageskasse im Haus an der Marktkirche erhältlich oder im VVK online über
https://www.frankfurtticket.de/ und bei der Ticket-Hotline: 069 13 40 400