Details
Kurzbeschreibung / Untertitel
Informations- und Diskussionsabend
Ausführliche Beschreibung
ABSCHIEBEOFFENSIVE GEGEN
GEFLÜCHTETE AUS DER TÜRKEI?
Mit der Veränderung des „gemeinsamen europäischen Asylsystems“ wurde die
Türkei als „EU-Beitrittskandidat“ im Juli 2026 zum „sicheren Herkunftsland“ erklärt.
Die Chancen für türkische Asylsuchende, einen Schutz in Deutschland zu finden,
sind dramatisch gesunken, die Zahl der Abschiebungen steigt.
Noch im November 2025 stellte die EU-Kommission in ihrem „Bericht über
Fortschritte in dem EU-Beitrittsprozess fest:
„Die allgemeine Menschenrechtslage im Land hat sich verschlechtert. Zwar bietet
der türkische Rechtsrahmen allgemeine Garantien für die Achtung der
Menschen- und Grundrechte, doch stehen Teile der türkischen Gesetzgebung
und deren Umsetzung nicht im Einklang mit der Europäischen
Menschenrechtskonvention (EMRK) und der Rechtsprechung des Europäischen
Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Im Berichtszeitraum nahmen
Ermittlungen, Strafverfolgungen und Verurteilungen von Journalisten,
Schriftstellern, Rechtsanwälten, Akademikern, Menschenrechtsverteidigern und
anderen kritischen Stimmen wegen angeblicher Unterstützung von Terrorismus
zu. Erstmals seit mehreren Jahren wurde der amtierende Vorsitzende einer
legalen politischen Partei wegen seiner öffentlichen Reden strafrechtlich verfolgt.
Zudem wurden die juristischen Maßnahmen gegen Oppositionspolitiker
fortgesetzt und Ermittlungen gegen eine Oppositionspartei eingeleitet.
“Wir wollen den Widerspruch zwischen der Einstufung der Türkei als „sicheres
Herkunftsland“ und der Verletzung von Menschenrechten in der Türkei
aufgreifen und laden ein zu einem Informations-und Diskussionsabend mit
AMKE DIETERT
TÜRKEI-EXPERTIN VON AMNESTY INTERNATIONAL
Von Abschiebung bedrohte Menschen, Vertreter der alevitischen Gemeinde und
der türkisch-kurdischen Opposition werden als Zeitzeugen gehört. Der Künstler
Sahin Cokbilir ermutigt mit einem musikalischen Beitrag.
GEFLÜCHTETE AUS DER TÜRKEI?
Mit der Veränderung des „gemeinsamen europäischen Asylsystems“ wurde die
Türkei als „EU-Beitrittskandidat“ im Juli 2026 zum „sicheren Herkunftsland“ erklärt.
Die Chancen für türkische Asylsuchende, einen Schutz in Deutschland zu finden,
sind dramatisch gesunken, die Zahl der Abschiebungen steigt.
Noch im November 2025 stellte die EU-Kommission in ihrem „Bericht über
Fortschritte in dem EU-Beitrittsprozess fest:
„Die allgemeine Menschenrechtslage im Land hat sich verschlechtert. Zwar bietet
der türkische Rechtsrahmen allgemeine Garantien für die Achtung der
Menschen- und Grundrechte, doch stehen Teile der türkischen Gesetzgebung
und deren Umsetzung nicht im Einklang mit der Europäischen
Menschenrechtskonvention (EMRK) und der Rechtsprechung des Europäischen
Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Im Berichtszeitraum nahmen
Ermittlungen, Strafverfolgungen und Verurteilungen von Journalisten,
Schriftstellern, Rechtsanwälten, Akademikern, Menschenrechtsverteidigern und
anderen kritischen Stimmen wegen angeblicher Unterstützung von Terrorismus
zu. Erstmals seit mehreren Jahren wurde der amtierende Vorsitzende einer
legalen politischen Partei wegen seiner öffentlichen Reden strafrechtlich verfolgt.
Zudem wurden die juristischen Maßnahmen gegen Oppositionspolitiker
fortgesetzt und Ermittlungen gegen eine Oppositionspartei eingeleitet.
“Wir wollen den Widerspruch zwischen der Einstufung der Türkei als „sicheres
Herkunftsland“ und der Verletzung von Menschenrechten in der Türkei
aufgreifen und laden ein zu einem Informations-und Diskussionsabend mit
AMKE DIETERT
TÜRKEI-EXPERTIN VON AMNESTY INTERNATIONAL
Von Abschiebung bedrohte Menschen, Vertreter der alevitischen Gemeinde und
der türkisch-kurdischen Opposition werden als Zeitzeugen gehört. Der Künstler
Sahin Cokbilir ermutigt mit einem musikalischen Beitrag.