Details
Für Engagierte
Nein
Format der Veranstaltung
Präsenzveranstaltung
Ausführliche Beschreibung
Kommen Sie gerne zum Benefizkonzert zu Gunsten des Verein für krebskranke Kinder e.V. Raphaele Mencke und Stephan Breith lassen Kompositionen von Frauen erklingen.
Amy Beach (1867-1944) Romance op 23 für Violoncello und Klavier (1893)
Amy Beach war eine US-amerikanische Komponistin und Pianistin, die als musikalisches Wunderkind mit 4 Jahren erste Stücke schrieb.
Im Konzert hören Sie eine Version für Cello und Klavier.
Fanny Hensel (1805-1847)
Wenn ich mir in stiller Seele (1828)
Schwanenlied op 1 Nr 1 (1839/40)
Harfners Lied (1825)
Die frühen Gräber op 9 Nr 4 (1828)
Bergeslust op 10 Nr 5 (1847)
Musik nicht als Beruf sondern als schmückendes Beiwerk im Leben,
Während Bruder Felix in der Welt-Öffentlichkeit mit seiner Musik brillierte, - auch anfangs Kompositionen der Schwester unter seinem Namen veröffentlichte, fand Fanny in den aufwendigen Sonntagsmusiken, die sie im weiträumigen Gartensaal ihres Elternhauses organisierte und leitete, eine Ersatz-Öffentlichkeit.
Im Konzert hören Sie eine Auswahl von fünf ihrer zahlreichen Lieder, welche die Komponistin zwischen 1825 und 1847 geschrieben hat, in einer Version für Violoncello und Klavier, quasi Lieder ohne Worte.
Rita Strohl (1865-1941) Sonate dramatique für Violoncello und Klavier "Titus et Bérénice" (1892)
Rita Strohls Sonate dramatique "Titus et Bérénice" gehört zu den außergewöhnlichsten Werken der französischen Kammermusik des Fin de Siècle. Inspiriert von Jean Racines Tragödie Bérénice erzählt sie nicht nur eine Geschichte, sondern entfaltet ein instrumentales Musikdrama von seltener Intensität. Jeder der vier Sätze ist einer Schlüsselszene des Dramas zugeordnet. Titus' innerem Konflikt zwischen Liebe und Staatsräson, den Gemächern Bérénices, ihrem ergreifenden Monolog und schließlich dem schmerzlichen Abschied der Liebenden. Das Violoncello übernimmt die Rolle einer menschlichen Stimme – leidenschaftlich, klagend und innig -, während das Klavier die seelischen und dramatischen Spannungen des Geschehens gestaltet. Die emotionale Ausdruckskraft des Werks erinnert bisweilen an Richard Wagner und César Franck, bewahrt jedoch eine unverwechselbare eigene Tonsprache.
Zeitgenossen schätzten die Sonate hoch; unter ihren frühen Interpreten befand sich sogar Pablo Casals. Dennoch geriet Rita Strohls Musik nach ihrem Tod weitgehend in Vergessenheit.
Amy Beach (1867-1944) Romance op 23 für Violoncello und Klavier (1893)
Amy Beach war eine US-amerikanische Komponistin und Pianistin, die als musikalisches Wunderkind mit 4 Jahren erste Stücke schrieb.
Im Konzert hören Sie eine Version für Cello und Klavier.
Fanny Hensel (1805-1847)
Wenn ich mir in stiller Seele (1828)
Schwanenlied op 1 Nr 1 (1839/40)
Harfners Lied (1825)
Die frühen Gräber op 9 Nr 4 (1828)
Bergeslust op 10 Nr 5 (1847)
Musik nicht als Beruf sondern als schmückendes Beiwerk im Leben,
Während Bruder Felix in der Welt-Öffentlichkeit mit seiner Musik brillierte, - auch anfangs Kompositionen der Schwester unter seinem Namen veröffentlichte, fand Fanny in den aufwendigen Sonntagsmusiken, die sie im weiträumigen Gartensaal ihres Elternhauses organisierte und leitete, eine Ersatz-Öffentlichkeit.
Im Konzert hören Sie eine Auswahl von fünf ihrer zahlreichen Lieder, welche die Komponistin zwischen 1825 und 1847 geschrieben hat, in einer Version für Violoncello und Klavier, quasi Lieder ohne Worte.
Rita Strohl (1865-1941) Sonate dramatique für Violoncello und Klavier "Titus et Bérénice" (1892)
Rita Strohls Sonate dramatique "Titus et Bérénice" gehört zu den außergewöhnlichsten Werken der französischen Kammermusik des Fin de Siècle. Inspiriert von Jean Racines Tragödie Bérénice erzählt sie nicht nur eine Geschichte, sondern entfaltet ein instrumentales Musikdrama von seltener Intensität. Jeder der vier Sätze ist einer Schlüsselszene des Dramas zugeordnet. Titus' innerem Konflikt zwischen Liebe und Staatsräson, den Gemächern Bérénices, ihrem ergreifenden Monolog und schließlich dem schmerzlichen Abschied der Liebenden. Das Violoncello übernimmt die Rolle einer menschlichen Stimme – leidenschaftlich, klagend und innig -, während das Klavier die seelischen und dramatischen Spannungen des Geschehens gestaltet. Die emotionale Ausdruckskraft des Werks erinnert bisweilen an Richard Wagner und César Franck, bewahrt jedoch eine unverwechselbare eigene Tonsprache.
Zeitgenossen schätzten die Sonate hoch; unter ihren frühen Interpreten befand sich sogar Pablo Casals. Dennoch geriet Rita Strohls Musik nach ihrem Tod weitgehend in Vergessenheit.