Details
Für Engagierte
Nein
Format der Veranstaltung
Hybridveranstaltung
Ausführliche Beschreibung
Wachstum schafft Wohlstand, so lautet ein Grundsatz unseres Wirtschaftssystems. Die Sinnhaftigkeit ständigen ökonomischen Wachstums wird jedoch von vielen in Zweifel gezogen. Unsere Welt ist endlich – daher argumentiert die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann, dass es kein unendliches und auch kein „grünes“ Wachstum geben könne. In ihrem Bestseller „Das Ende des Kapitalismus“ (2022) fordert sie ein wirtschaftliches Umdenken hin zu einem sozial gerechten, kontrollierten Schrumpfungsprozess mit dem Ziel einer ökologischen Kreislaufwirtschaft. Dieses Szenario steht heute, 2026, in einem Spannungsverhältnis zu weiteren Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft. Geopolitische Krisen und Kriege – insbesondere Energiepreisschocks, Zölle und international gestörte Lieferketten – belasten die Unternehmen und lassen die Verbraucherpreise in die Höhe schießen. Der Ökonom Justus Haucap, Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie, setzt dem eine marktwirtschaftlich-liberale Wachstumspolitik entgegen. Für ihn sind strukturelle Reformen, Bürokratieabbau und Wettbewerb entscheidend, um die Wachstumsschwäche zu überwinden und damit Wohlstand zu sichern. Immerhin prognostizieren die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute für 2027 wieder einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,1 Prozent. Welche Bedeutung hätte das für Unternehmen, Verbraucher/innen und Gesellschaft? Und muss sich langfristig unsere Strategie verändern?
Internetadresse
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Evangelische Akademie Frankfurt in der Dämmerung
Kosten
Eintritt frei, Anmeldung erbeten
Veranstalter
Evangelische Akademie Frankfurt
Telefonnummer bei Rückfragen zur Veranstaltung
069-1741526-0